Gaulihütte, über Bächlital – Nikon D800

 

 

 

Sarek Winterdurchquerung – Leica M7

Anmerkung zu den Bildern

Der kritische Betrachter dieser Bilder hat sicherlich die Qualität bemängelt. Schlecht abphotographierte Abzüge, ungerade Kanten, Lichtreflexe und Schatten, zudem der ganze Dreck. Wirkt wie bei Opa auf’m Speicher gefunden.

Stimmt, und da nähern wir uns dem eigentlichen Punkt. Denn was zeigen die Bilder denn? Menschen, die sich bewusst entscheiden, für zwei Wochen der modernen Zivilisation zu entfliehen. Pause zu machen von Autolärm, engen Räumen, Komfort, Alltagsstress, Internet, ständiger Erreichbarkeit, Alltagsstress, Massenkonsum bis zum Verlust an Gefühlen, stetiger Perfektion. Stattdessen wählten wir Entsagung, Kälte, Ausgesetztheit, Anstrengung, Improvisation, echten, puren Genuss. Ein riesengroßer Anachronismus.

Und eben das transportieren diese Bilder. Die photographische Qualität ist da, der Inhalt ist da, ein perfekter Rahmen würde nur die Aussage stören.
Denn eben um dieses Unperfekte geht es bei der Tour, also transportieren die Bilder den gleichen riesengroßen Anachronismus.

Was lernen wir davon?
Du kannst machen, was du willst. Solange du einen Text daneben schreibst, in dem du so plakativ wie möglich begründest.
War ich vielleicht doch eigentlich nur zu faul, es richtig zu machen, und habe um halb 2 nachts noch schnell einen Text dazugehunzt?

Winterberg – Leica LIII

 

 

Skitour Silvretta  – Leica LIII

 

 

Wildstrubel – Olympus Pen

OLYMPUS DIGITAL CAMERA OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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