Abisko – Nikkaluokta, 115 km, 10.-16. September 2016

Der shift ins Gelbe – im Herbst nördlich des Polarkreises vergisst man fast, dass Natur eigentlich grün ist.

Das Fjäll südlich von um Schwedens höchsten Gipfel bietet die unwirkliche Kulisse für den schwedischen Quatrathlon: Sumpfstapfen, Weitsprung (teils abenteuerlich über reißende Bäche, nicht ohne Ausrutscher), Baden (mit lautem Gebrüll in eiskalten Seen), Schlafen (auch das bei eiskalten Nächten eine Herausforderung).

115 Kilometer von Abisko nach Nikkaluokta, mit Abstecher über Lapporten, in 6 1/2 Tagen. Die ersten drei Tage in vollkommener Einsamkeit, damit man die Plankenwege danach auch wertschätzen kann. Dann Überforderung bei der ersten Begegnung auf dem Kungsleden, aber schon bald waren wir wieder fähig, den Regenabend in der Sauna auszustehen.

Als wir schließlich nach Nikkaluokta absteigen, verlieren die Birken schon eifrig ihre Blätter. Fazit: Gerne nochmal, aber mit wärmeren Schlafsäcken. Dafür immerhin keine Mücken.

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